Masken Katze (ragdolls)

 

Narkosemittelunverträglichkeiten bei Maskenkatzen und Verhalten nach einer OP oder einem Kaiserschnitt im Allgemeinen:

In Deutschland ist es noch weitgehend unbekannt, dass es eine sehr hohe Sterblichkeitsrate von Katzen und Jungen nach Kaiserschnittgeburten oder normalen OPs gibt.

Viele Tierärzte wissen nicht, dass Maskenkatzen auf Narkosemittel sensibler reagieren und nach Applikation von normaler Dosierung schlechter wach werden und/oder Kreislaufprobleme bekommen können. Obwohl wir in letzter Zeit mehr und mehr von Tierärzten hören, die die kleinen Patienten wiegen und ihre Besitzer auf diese Besonderheit aufmerksam machen.

Dieses Phänomen der "Maskierten" in der Katzenzucht (Siamesen, Colourpoint Perser und BKH, Neva Masquerade, etc.) hängt mit dem Fehlen eines bestimmten Lipides (Fettstoff) im Blut zusammen. Dies bewirkt, dass das Narkosemittel stärker und besser vom Körper aufgenommen wird. Das kann sowohl zum Schock und oder sogar Herzstillstand während oder kurz nach der Operation führen. Eine genaue Dosierung des Narkosemittels am Gewicht des Tieres oder die aufwendigere Verwendung von Lachgas sind anzuraten.

Oft führt es zum Tode des Tieres, wenn, beispielsweise, die Katze bedingt durch Berufstätigkeit oder Abwesenheit des Besitzers in der Nacht einen Kreislaufschock erleidet oder am Erbrochenen erstickt.

Wie verhält man sich als Besitzer einer Point-Katze, die operiert werden muss oder soll?

Man sollte, den behandelnden Arzt auf die Tatsache hinweisen, dass diese Farbvarianten nur soviel Narkosemittel bekommen dürfen, dass sie eben schlafen. Die Katze sollte gewogen werden und die Dosis eher niedrig gegeben werden. Besser ist es, noch Narkose nachzuspritzen, wenn die Katze wieder Anzeichen während der Narkose zeigt, die darauf hindeuten, dass das Tier wieder aufwacht.

Was tue ich als Besitzer einer frisch operierten Katze?

Die Katze sollte solange in der Tierarztpraxis verbleiben bis deutlich zu sehen ist, dass sie wieder wach wird. Der Besitzer sollte die Katze bis zum völligen Aufwachen ca. 6-8 Stunden nach der Operation genauestens beobachten. Dafür eignet sich eine ausreichend große Transportbox am besten. Man kann dabei die Katze auf ein Heizkissen legen, dass auf die niedrigste Stufe gestellt wird, damit sie nicht unterkühlen oder sich überhitzen kann. Keinesfalls lässt man in dieser Zeit andere Katzen aus dem Haushalt mit ihr zusammen kommen, da Katzen, die nicht richtig wach sind, manchmal zu merkwürdigen Verhaltensweisen neigen können. Später können sich daraus eventuell Aggressionen gegen die im Halbschlaf gesehenen Katzen entwickeln, da irgendwelche negativen Gefühle im Zusammenhang mit Schmerzen und der Operation mit der Mitkatze verbunden werden.

Die Tiere sollten nach Möglichkeit erst dann gefüttert werden, wenn sie wieder richtig wach sind und schon wieder sitzen können. Es sollte aber in den ersten Tagen danach noch eine leichte Schonkost wie gekochtes Puten- oder Hühnerfleisch mit Reis und Wasser als Getränk gegeben werden. Die Narbe sollte täglich kontrolliert werden, ob sie gut verheilt. Massive Blutungen aus der Narbe müssen sofort wieder tierärztlich behandelt werden. Ebenso, wenn Eiter oder sonstiges Sekret aus der Narbe kommen.

Wie verhält man sich bei einer Kaiserschnittkatze und ihren Jungen?

Anders gelagert ist die Sache, wenn eine Mutterkatze per Kaiserschnitt entbunden hat. Dann ist es notwendig für die Entwicklung der Muttergefühle und der Milch, dass die Jungen immer wieder, auch wenn sich die Mutterkatze noch im Halbschlaf befindet, angelegt werden. Dies sollte immer nur unter strengster Kontrolle seitens des Menschen erfolgen, da man wie oben erwähnt die Reaktionen einer in Narkose befindlichen Katze nicht vorhersehen kann. Sobald die Mutter aber wieder richtig wach ist und nach ihren Jungen verlangt, sollte man sie ihr geben und darauf achten, dass die Jungen ausreichend Milch bekommen und die Mutterkatze ausreichend trinkt (ca. 1/4 - 1/2 l/Tag!). Ansonsten wird wie oben verfahren. Eine Mutterkatze sollte allerdings zusätzlich ein hochdosiertes Mineral-, Vitamin- und Kalziumpräparat bekommen. Boviserin und Nutricalpaste eignen sich dafür sehr gut.

Eine Kaiserschnittgeburt ist für jeden Katzenzüchter eine arbeitsreiche Angelegenheit. Einerseits ist da die Mutterkatze, die intensiv beobachtet und betreut werden muss. Andererseits müssen die Jungen in den ersten 24 - 48 Stunden nach einem Kaiserschnitt meist entweder komplett alle 2 Stunden ernährt oder zumindest teilweise zugefüttert werden. Die Ausscheidungen sollten mittels eines Küchenpapiers, Tempotuches oder Watte, jeder hat da so seine speziellen Vorlieben - gleichzeitig vor jeder Fütterung kontrolliert werden. Auch wenn die Mutterkatze die Pflege alleine wieder übernommen hat, sollte doch nachgeschaut werden. Ganz wichtig ist, dass mehrmals tägliche Wiegen, um sicherzustellen, dass die Jungen ausreichend zunehmen und keine Infektion entwickeln. Die kleinen brauchen - wie die Mama - viel Wärme. Manchmal lässt es sich leider nicht vermeiden, dass der Mensch während der ersten 3 - 4 Wochen für die Nahrungszufuhr der Jungen sorgen muss. Mann muss versuchen Mutter und Jungen aneinander zu gewöhnen und das setzt Erfahrung, Geduld und ein sensibles Miteinander zwischen Mensch und Tier voraus.

 

FIP: Durch RNA-Viren verursachte Krankheit.
In der Regel äußert sie sich durch eine Darmerkrankung und wird durch Mund zu Mund übertragen.
Symptome: Die ersten Symptome sind Appetitlosigkeit und Fieber. Danach treten zwei Formen der Erkrankung auf:
Die nasse Form = hier kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauchbereich. Begleiterscheinungen sind Durchfall, Erbrechen und Gewichtsabnahme.
Die trockene Form = diese betrifft das Nervensystem und ist schwer zu erkennen. Es kommt zu Atemstörungen, Gelbsucht, Taubheit und Nierenversagen. Es ist tödlich und läßt sich erst im Endstadium eindeutig diagnostizieren.

Hilfe:   Es gibt keinen Impfschutz.

 

FelV: Felines Leukämie - Virus ist eine ansteckende Krankheit, die durch Speichel, Blut und bei der Paarung übertragen werden kann.
Symptome: Es können Unregelmäßigkeiten bei den roten Blutkörperchen entstehen, Tumore können sich bilden und das Immunsystem wird geschwächt. Ähnlichkeiten wie bei FIV.

Hilfe:Lassen Sie Ihr Tier impfen!
Es dürfen aber nur gesunde Tiere geimpft werden !
Nicht zusammen mit anderen Impfungen impfen lassen ! Abstand von mehreren Wochen einhalten !

 

FIV:    Feline Immunschwäche. Das Immunsystem wird lahmgelegt ! Dieser Virus wird oft als Katzenaids bezeichnet.
Symptome: In den ersten Wochen leichtes Fieber, vergrößerte Lymphknoten, Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Veränderungen an den Augen, Gewichtsverlust, chronischer Durchfall und es kann noch zur Lungenentzündung und Tumoren führen.

Hilfe: Blutprobe beim Tierarzt nehmen lassen !

Leider gibt es noch keinen Impfstoff gegen FIV.

 

Tollwut:   Sie ist eine todbringende Krankheit, die auf den Menschen übertragen werden kann!
Bei in Freilauf lebenden Katzen findet die Übertragung statt, wodurch Speichel in eine Wunde gelangt z. B. durch einen Biss oder andere Verletzungen. Das Virus dringt ins Nervengewebe ein und löst die Krankheit aus.
Die Katze neigt dazu, sich zu verstecken!
Symptome: Temperatur leicht erhöht und die Pupillen sind erweitert. Diese Phase dauert 3 Tage, danach wird die Katze aggressiv und greift Katzen und andere Tiere an. Die Kontrolle der Muskeln verschwindet und eine Lähmung breitet sich auf den ganzen Körper aus. Jetzt nochmal 2-3 Tage und der Tod tritt ein.

Hilfe: Auf jeden Fall den Tierarzt sofort aufsuchen !
Es ist eine meldepflichtige Erkrankung !
Sie können gegen Tollwut impfen lassen !
Wir lassen unsere Wohnungskatzen nicht gegen Tollwut impfen.

 

Diabetes:  Vor allem ältere und über gewichtige Katzen können Diabetes bekommen.
Symptome: großer Appetit und Durst
⇒ gleichzeitig Gewichtsverlust !

Hilfe: Tierarzt besuchen:
Blut- und Urinprobe nehmen lassen. Wird die Diagnose Diabetes gestellt, müssen wie beim Menschen täglich Insulin-Injektionen verabreicht werden. Ihr Arzt klärt Sie auf.

 

 

Arthritis:  Gelenkentzündungen, Schwellungen, die zu Schmerzen und Lähmungen führen können. Es entsteht meist bei älteren Katzen.

Hilfe: Zum Tierarzt gehen und über Behandlungsmöglichkeiten aufklären lassen. Wärme (Wärmflasche und Heizkissen) lindern den Schmerz und tun gut.

 

 

Asthma: Die Symptome sind gleich wie beim Katzenschnupfen; Nasenausfluss und Augenausfluss, niesen und schwerer Atem.

Hilfe:Tierarzt aufsuchen; nach Feststellung des Asthmas ist es ratsam, bei Pollenflug die Fenster geschlossen zu halten und die Katzen im Haus zu behalten.
Wenn Sie saugen, die Katze in einen anderen Raum unterbringen, so verschonen Sie Ihren Liebling vor Staub.

Tipp:
Staubreduziertes Sandmaterial für das Katzen-WC kaufen.

 

 

Katzenseuche: Es ist ein Virus, der verschiedene Organe angreift. Besonders das Zentralnervensystem und den Darm. Die Katze wirkt schlapp und krank. Sie erbricht und bekommt Durchfall. Der Körper trocknet später aus.
Es gibt kaum eine Chance auf Heilung.

Hilfe:Sie sollten unbedingt impfen lassen, falls Ihr Tier diese Impfung noch nicht erhalten hat.

 

Durchfall: Weicher Stuhl kann häufig vorkommen. Manchmal liegt es an zu fetthaltiger Nahrung. Es kann aber auch Wurmbefall sein oder eine andere Erkrankung dahinter stecken !

  Hilfe: Wenn es an der Nahrung liegt (kein Fieber, Erbrechen oder andere Symptome dabei sind), lassen Sie Ihre Katze 24 Stunden ohne Fressen verweilen. Trinken und 3x lactrosefreien Joghurt (ohne alles) geben. Sollte nach den 24 Std. noch Durchfall vorhanden sein, dann unbedingt zum Arzt gehen.

 

 

Akne: Katzenakne tritt oft am Kinn der Katze auf, welche meist alleine in einem Haushalt leben. Katzen können sich am Kinnbereich nicht selbst lecken. Die Futterreste werden meist durch gegenseitiges Lecken entfernt.
Fehlt dieses Ritual, verstopfen die Poren und es bilden sich eine Art Mitesser.
Meist fallen dann die Haare aus.

Hilfe: Watte in warme Kochsalzlösung tauchen und die betroffenen Stellen abwaschen.
Bleibt ein Erfolg aus, gehen Sie zu Tierar

 

Verstopfung: Der Kot sollte weich, dunkel und geformt sein.

Hilfe:   Ruhig etwas Öl in die Nahrung geben !
Dazu etwas laktosefreie Milchnahrung anbieten.Bei bestehender Verstopfung unbedingt zum Tierarzt, es könnte auch eine andere Grunderkrankung eine Ursache darstellen !

 

Katzenschnupfen: Es sind Viren, die beide oberen Atemwege angreifen.
Symptome: Niesen, Nasenausfluss manchmal auch ⇒ Geschwürsbildung an Nase, Mund, wässriger Ausfluss aus den Augen und Nase, Appetitlosigkeit!
Bei jüngeren und älteren Katzen kann es zum Tode führen.
Nach Heilung kann die Katze diesen Virus weiter an andere Katzen übertragen.

Hilfe: Impfen lassen !

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