Geschichte der Ragdoll

 

Der Ragdoll ist Wohl die einzige Katze ,die als Rasse zum Patent angemeldet wurde .Anfang  1960  züchtete Ann Baker in Kalifornien mit Josephine, einer angoraähnlichen Katze mit weißem Fell, diese Katzenrasse. Da die kleinen Kätzchen weich und anschmiegsam sind - vor allem, wenn man sie mit der Hand hochnimmt entspannen sich die kleine so sehr das sie schlaff herab hängen, als besäße sie keine Knochen,deshalb gab sie ihnen den Namen Ragdoll, denn namen entlieh sie ein beliebte Amerikanische Spielzeug "der Lumpenpuppe" frei übersetzt "Stoffpuppe". Ann Baker ging sogar soweit  und sagte das die Ragdolls Schmerzunempfindlich sind,was natürlich nicht stimmt.Die Halblanghaar-Katze ist nicht zu Unrecht sehr beliebt: ihr seidig-weiches Fell ein Handschmeichler, die blauen Augen (die einzige Augenfarbe der Ragdoll) ein echter Hingucker! Ihr soziales Wesen zeigt sich auch mit Hunden, solange diese sich auch sozial benehmen.

 

 
Ann Baker   


 

Gesamterscheinung

Große ,lange Muskulöse Katze mit breite Brust.Besonders die Hinterhand ist sehr schwer,derb bemuskelt und bedeutend länger als die Vorderbeine.Dadurch entsteht der typische Ragdoll-Gang,der lange die meinung schürte .die Katze sei gehbehindert.Der gut mittelgroße Kopf ist Keilformig mit leicht nach vorne geneigte Ohrenund große runde blauen Augen.Kompakt,groß und rund sind die Pfoten mit Haarbüscheln zwischen den Zehen.Lang am ansatz mittelstark und mindestenst bis zum Schulter reichend ist der Buschich behaarte Schwan.Das dichte Fell der Ragdoll ist mittellang bis lang,seidig mit unverwegselbarem Glanz.

 

 Die Entwicklung dieser Maskenkatze verläuft langsam und so richtig "fertig" ist sie erst mit vier Jahren. Natürlich gibt es da auch Unterschiede, denn einige Ragdolls entwickeln sich im 1. Lebensjahr sehr schnell, dann kommt die Entwicklung zum Stillstand und sie "füllen" sich nur noch. Andere wiederum wachsen langsam und brauchen auch gut vier Jahre bis ihre Entwicklung vollständig abgeschlossen ist.

Auch die Farbentwicklung der Ragdoll dauert lange. Die Babies kommen ganz weiß zur Welt und in den ersten Lebenstagen färben sich bei den Colourpoints und Mitteds zunächst die Öhrchen und das Näschen dunkel ein. Die Bicolours zeigen zuerst nur an den Öhrchen Farbe; das Näschen bleibt immer rosa. Erst dann kommen langsam die Points hervor. Die Ragdoll ist oftmals erst mit 3-4 Jahren endgültig ausgefärbt.

Als Spätzünder könnte man diese bezaubernde Halblanghaarkatze schon bezeichnen, was aber auf keinen Fall negativ anzusehen ist.
Wesen und Charakter

 

Die Farben der Ragdoll:

 


Colourpoint: ganz ohne Weiß, Beine, Maske, Ohren und Schwanz sind farbig.

Mitted: wie die Colourpoint, aber mit weißen Handschuhen an den Vorderpfoten, weißen Stiefeln an den Hinterbeinen, einem weißen Bauchstreifen, weißes Kinn und evtl. einer kleinen weißen Blesse auf der Nase und/oder Stirn.

Bicolour: Nur noch die Ohren und der Schwanz sind farbig. Die Maske zeigt ein umgekehrtes weißes "V", Beine und Bauch sind farbig.


Als vierte Version wurden mittlerweile in vielen Vereinen Ragdolls mit Tabby-Zeichnung aufgenommen, in den USA auch bekannt als ''Lynxpoint''.

Auch bei den Ragdollfarben hat sich - genau wie bei der Tabby-Zeichnung teilweise durch Einkreuzungen anderer Katzenrassen - einiges getan. Die ursprünglich anerkannten Farben waren sealpoint, bluepoint, chocolatepoint und lilacpoint. Inzwischen wird die Rasse auch durch die ganze Rot-Palette wie red-, cream- und tortiepoint bereichert.

 

 Hier ein schöne link über die Farbe und Abzeichen beim Ragdoll http://www.google.de/imgres?q=ragdoll+cream+lynx&hl=de&tbo=d&biw=1249&bih=567&tbm=isch&tbnid=5oG0ZJXUVQWTNM%3A&imgrefurl=http%3A%2F%2Ffellfarben.kitticat.de%2Farchives%2F327&docid=be7rocWQkJ3SQM&imgurl=http%3A%2F%2Ffellfarben.kitticat.de%2Fimages_2%2Fcream-lynx-point-mink-RAG-g.jpg&w=500&h=524&ei=lSIQUbqKB8XStQbS2oGYBQ&zoom=1&iact=hc&vpx=598&vpy=160&dur=479&hovh=230&hovw=219&tx=147&ty=119&sig=117357086425951591200&page=1&tbnh=140&tbnw=141&start=0&ndsp=19&ved=1t%3A429%2Cr%3A3%2Cs%3A0%2Ci%3A90

Da Lotte bei ihre letzte Wurf ein Mink Kitte hatte ,auch hier ein Link dazu  

 

Ragdolls- Eine Geschichte voller Missverständnisse

 


So, oder ähnlich könnte man die Biographie dieser Rassekatze umschreiben.
Es soll das Gerücht geben, die Ragdoll wäre völlig schmerzunempfindlich und bewegungsbehindert.
Dieses ist aber völliger Unsinn.
Wie aber kommt es zu diesem Gerücht?
Schuld war die erste Züchterin Ann Baker, welche in Riverside/Kalifornien lebte und eigentlich Perserkatzen züchtete.
Auch ihre Nachbarin besaß einige Katzen, darunter eine weiße angoraartige Katze, mit dem Namen Josephine.
Mrs. Baker nutzte einige Nachkommen von Josephine um diese mit ihren eigenen Katzen zu paaren.
Anfang der 60er Jahre ergab es sich, das Josephine von einem Auto angefahren und sehr schwer verletzt wurde. Fast wie durch ein Wunder überlebte Josephine. Von da an behauptete Mrs. Baker, welche auch ein starkes Interesse an dem Verkauf vieler Katzen hatte, die Nachkommen von Josephine welche nach dem Unfall auf die Welt kamen, seien auffallend unempfindlich gegenüber Schmerz; friedfertiger und freundlicher vom Charakter her als das Muttertier und wenn man sie hochnahm erschlafften sie vollständig.
Später ging Mrs. Baker sogar soweit zu behaupten, der Unfall hätte Josephines genetisches Material verändert, bzw. das in der Tierklinik Experimente gemacht wurden, und ihre Nachkommen deshalb menschliche Gene in sich tragen würden. Der Höhepunkt der Gerüchte war jedoch, das Mrs. Baker behauptete Josephines Nachkommen wären das Bindeglied zwischen der Menschheit und einer Gruppe Außerirdischer.
Zu den Gerüchen kam noch hinzu, das Mrs. Baker Folgezüchtern schwere Auflagen machte, wenn es um die Weiterzüchtung ging.
Erst eine Gerichtsentscheidung beendete das Hin und Her um die Weiterzuchtsauflagen und der Siegeszug der Katze konnte beginnen.
Die Wahrheit ist, dass die Ragdoll so ziemlich die einzige Rassekatze ist, welche nicht ausschließlich wegen ihres Aussehens, sondern schwerpunktmäßig wegen ihres Charakters gezüchtet wird. Sie ist bekannt für ihre Geselligkeit, hängt sehr an ihrem Besitzer und fühlt sich sehr wohl in der Gesellschaft von anderen Katzen, aber auch von Hunden oder Frettchen.
Auch mit Kindern versteht sie sich sehr gut.
Da diese Katze sehr anhänglich ist, sollte man ihr auf jedem Fall einen Partner gönnen.
Die Ragdoll ist eine ideale Wohnungskatze. Möchte man jedoch mal mit ihr raus in die Natur, so lässt sie sich leicht an die Leine gewöhnen.
Doch auch wenn die Ragdoll ein so sanftes Wesen hat, sollte man nicht vergessen, das sie trotz ihres Namens (Ragdoll-Stoffpuppe) kein Plüschtier sondern eine Katze und somit ein Lebewesen ist. Sie braucht ihre Ruhephasen, wo sie für sich alleine sein möchte. Aber sie hat auch mal ihre 5 Minuten Phase, wo sie rumtollt und wie ein Wirbelwind durch die Wohnung tobt.
Grundsätzlich sollte man sich vor der Anschaffung einer Katze folgende Fragen stellen:
Bin ich bereit

 

  • über Jahre hinweg für ein Lebewesen zu sorgen. Täglich mit ihm zu spielen, schmusen und es zu pflegen?
  • meinen Urlaub so zu planen, dass auch das Interesse der Katze gewahrt bleibt?
  • Haare in der Wohnung zu dulden, genau so wie Beschädigungen am Mobiliar und Tapeten?

 

  • monatlich Geld aufzubringen für Futter und Zubehör, so wie von Zeit zu Zeit auch für den Tierarzt?

Wenn Sie all diese Fragen mit JA beantworten können, sollten Sie vielleicht auch den Erwerb einer Ragdoll in Ihre Überlegungen einbeziehen!

 Quelle:  http://www.ragdoll-rassekatzen.net

 

 

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